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Das Kugelwolkenmodell

Kugelwolkenmodell - Elektronenpaarbindung - Molekülstrukturen - Polare Bindungen - Elektronegativität - H-Brücken

Dieser Kurs geht davon aus, dass das Kern-Hülle-Modell sowie das Schalen-Modell des Atoms bekannt sind. Außerdem sollten die Ionenbindung nach dem Schalen-Modell sowie die Oktettregel behandelt worden sein.

Als erstes betrachten wir uns eine Folie mit dem Kugelwolkenmodell. Die wichtigsten Begriffe werden hier eingeführt.

Beim Kugelwolkenmodell entsteht leicht der Eindruck, als würden die Elektronen der inneren Schalen nicht mehr existieren. Die nächste Folie soll hier Klarheit schaffen.

In der Tat ist das Kugelwolkenmoldell nicht nur eine Erweiterung des Schalenmodells, sondern gleichzeitig auch eine ziemliche Vereinfachung, da man die inneren Schalen nicht mehr berücksichtigen muss.

Die Ionenbindung nach dem Kugelwolkenmodell

Hier müssen wir uns an den Unterricht über die Ionenbindung erinnern. Nach der Oktettregel will jedes Atom eine voll besetzte Außenschale haben.

Nach der Elektronenabgabe hat das Kalium, welches nun als Ion vorliegt, vier leere Kugelwolken. Auf den ersten Blick ist das ganz einleuchtend: vorher drei leere und eine einfach besetzte Kugelwolke, nun vier leere.

Aber eine Elektronenschale ist quasi durch ihre Elektronen definiert. Enthält sie keine Elektronen, so ist sie eigentlich nicht vorhanden. Streng genommen, gibt es also keine leeren Kugelwolken bzw. keine leere Elektronenschale.

Aus Anschauungsgründen ist es aber manchmal eben sinnvoll, von leeren Schalen bzw. Kugelwolken zu sprechen, so wie bei der Abbildung links unten auf der letzten Folie.

Auf dieser Seite wird kurz erklärt, wie sich das Kugelwolkenmodell vom bisher bekannten Schalenmodell unterscheidet.