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Glycolyse

Allgemeines

Unter der Glycolyse versteht man den Abbau von Glucose im Zellplasma einer lebenden Zelle. Das Endprodukt der Glycolyse sind zwei Moleküle Pyruvat pro Molekül Glucose, außerdem werden bei der Glycolyse 2 ATP und 2 NADH/H+ pro Molekül Glucose gewonnen, was unter dem Aspekt der Energiegewinnung nicht sehr viel ist.

Für manche Organismen ist die Glycolyse aber der einzige Weg, um Energie aus Glucose zu gewinnen. Bei den meisten aeroben Organismen (aerob = Sauerstoff verwertend) ist die Glycolyse aber nur der erste Schritt der Dissimilation (Atmung). Es folgen der Citratzyklus und dann die Atmungskette. Bei diesen beiden komplexen Prozessen wird richtig viel ATP aus einem Molekül Glucose gewonnen, über 30 Moleküle! Kein Vergleich also mit der "mickrigen" Ausbeute von 2 ATP/Glucose bei der Glycolyse bzw. bei den verschiedenen Gärungen, die sich an die Glycolyse anschließen, falls kein Sauerstoff zur Verfügung steht.

Die Glycolyse - nach ihren Entdeckern auch EMBDEN-MEYERHOFF-Weg genannt - verläuft bei fast allen Organismen im Zellplasma. Die Enzyme der Glycolyse sind nicht membrangebunden, sondern liegen frei im Plasma vor.

Ablauf der Glycolyse

Bei der Glycolyse kann man grob drei Phasen unterscheiden. Details zu den Phasen finden Sie auf den Unterseiten. Wenn Sie einen schnellen Überblick haben möchten, gehen Sie bitte auf die Seite "Glycolyse light".