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Datentypen

Die Objekte einer Klasse haben bestimmte Attribute, die zum Speichern von Informationen (Koordinaten, Farbe, Größe, Bezeichnung etc.) dienen.

public class Person
{
   String name, vorname;
   int alter;
}

Die Beispielklasse hat drei Attribute zum Speichern des Namens, des Vornamens und des Alters der Person.

Nun ist es aber ein großer Unterschied, ob man eine kleine ganze Zahl wie 12, eine lange reelle Zahl wie 3.1415 oder gar eine Adresse wie "Ulrich Helmich, Drohneweg 12" speichern möchte.

Für eine kleine ganze Zahl wie zum Beispiel 12 reicht 1 Byte Speicherplatz aus (1 Byte = 8 Bit, also 8 Nullen und Einsen). Für Zahlen, die größer als 255 sind, reicht 1 Byte nicht mehr aus, hierfür benötigt man mehr Speicherplatz. Eine reelle Zahl benötigt in der Regel noch mehr Speicherplatz, und ein String wie "Das hier ist ein gar nicht mal allzu langer String" benötigt noch mehr Speicherplatz.

In der Programmiersprache Java muss man dem Compiler mitteilen, wie viel Speicherplatz man für das Attribut bzw. die Variable benötigt, damit möglichst effizient mit dem Speicherplatz umgegangen werden kann. Diese Mitteilung an den Compiler erfolgt während der sogenannten Deklaration der Variablen. Bei dieser Deklaration weist man der Variablen bzw. dem Attribut einen bestimmten Datentyp zu.

Die wichtigsten Datentypen der Programmiersprache Java sind:

In unserer Beispielklasse Person haben wir die Datentypen String und int verwendet. Der Unterschied zwischen float und double ist die Genauigkeit.

Datentypen dürfen nicht mit Abstrakten Datentypen (ADTs) verwechselt werden. Bei einem Stack (einem ADT) werden zum Beispiel überhaupt keine Angaben gemacht, aus welchen Datentypen oder Datenstrukturen er zusammengesetzt ist oder wie er genau implementiert wird. Er wird lediglich über die Operationen definiert, die mit ihm möglich sein sollen.

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