Home > Chemie > Lexikon

Carbonsäuren

Allgemeines

Carbonsäuren sind organische Verbindungen mit Carboxylgruppen.

Die vier einfachsten Carbonsäuren

In der Abbildung oben sehen Sie die vier einfachsten Monocarbonsäuren, nämlich Methansäure, auch als Ameisensäure bekannt, dann Ethansäure bzw. Essigsäure, als drittes Propansäure bzw. Propionsäure, und rechts die Butansäure bzw. Buttersäure. Die Strukturformel der Buttersäure ist typisch für die Monocarbonsäuren: Eine mehr oder weniger lange Alkylkette (verwandt mit einem Alkan, daher der Name), und als funktionelle Gruppe eine Carboxylgruppe COOH.

Ameisensäure, Essigsäure oder Buttersäure sind wohl die bekanntesten Monovarbonsäuren. Säuren wie Oxalsäure und Zitronensäure mit zwei oder drei Carboxylgruppen gehören zu den Dicarbonsäuren bzw. Tricarbsonsäuren.

Carbonsäuren im Unterricht

Ernährungslehre

In der Ernährungslehre sind vor allem die längeren und unverzweigten Monocarbonsäuren relevant, also die Carbonsäuren mit nur einer Carboxylgruppe. Monocarbonsäuren mit mindestens vier C-Atomen werden dann als Fettsäuren bezeichnet, wobei man noch einmal gesättigte Fettsäuren (ohne C=C-Doppelbindung) und ungesättigte Fettsäuren (mit mindestens einer C=C-Doppelbindung) unterscheidet. Von den ungesättigten Fettsäuren sind vor allem die Omega-3-Fettsäuren und die Omega-6-Fettsäuren wichtig.

Biologie

Die Monocarbonsäuren sind am Aufbau der wichtigen Membranlipide beteiligt und sind daher für den Biologie-Unterricht interessant. Die Carbonsäuren mit mehreren Carboxylgruppen spielen eine wichtige Rolle im Citratzyklus.

Chemie

Hier sind die Carbonsäuren als Oxidationsprodukte der Aldehyde von Interesse. Ein ebenso wichtiges Thema ist die Struktur der Carboxylgruppe sowie die Reaktion der Carbonsäuren mit Alkoholen zu Estern.

Externe Links: